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CeBit und Social Media ♥

Man sollte meinen, die große Liebe. Trifft sich in Hannover doch die IT Welt. Hier präsentieren Mobilfunk Anbieter ihre Mobile Web Lösungen und überhaupt alles was mit neuen Medien zu tun hat, zeigt sich in Niedersachsens Hauptstadt. Doch offensichtlich kommen diese Beiden über das Stadium des kleinen Flirts auch dieses Jahr noch nicht hinaus. In der Webciety treffen sich die „Social Medians“ und vor einer Twitterwall sitzen auf dem Podium lauter mehr oder weniger wichtige Leute die über das Social Web berichten und diskutieren. Neben diesem Podium dann, trifft sich die Blogger Welt in der t3n Blogger Lounge und freut sich, all die virtuellen sozialen Kontakte hier im realen Leben zu treffen. Auch für mich übrigens das Highlight meines CeBit Besuches. Das ist aber auch alles, was in Sachen Social Medialer Welt auf der immer kleiner werdenden CeBit zu finden war. Wie kommt das? Sind bei den meisten Unternehmen, die auf der CeBit ausstellen, etwa die Chancen und Möglichkeiten des Social Web noch nicht angekommen? Ok, ein Aussteller scheint der Meinung gewesen, er hätte das mit dem Marketing über Twitter verstanden und musste sich eines besseren belehren lassen:  Twitterwall missbraucht: Flashmob auf der Cebit Ein Paradebeispiel dafür, was passieren kann, wenn Marketing Experten das Wörtchen „Social“ überlesen und sich für besonders innovativ halten. Oder ist genau das der Grund, warum sich Unternehmer noch immer sehr zurückhaltend auf das Social Web einlassen? Der „Mop“ könnte die Kontrolle übernehmen…

Social Media Marketing passt nicht ins klassische Kampagnen Korsett, in dem alles berechenbar und kontrollierbar ist. Der Social Webber möchte ernst genommen, beachtet und respektiert werden. Er will nicht mit Werbebotschaften bombardiert werden. Er ist kein dumpfer Verbraucher, dem nur lange genug eingetrichtert werden muss, dass er ohne Produkt XY in dieser Welt nicht mehr leben kann, damit er sein Geld dafür ausgibt. Er nimmt es auch nicht mehr kritiklos hin, wenn teuer bezahlte Produkte nicht das können, was die Werbung versprochen hat. Der Nutzer der Möglichkeiten, die ihm das Social Web bietet, mischt sich ein, diskutiert und kritisiert, wo es nötig scheint. Aber genau da liegt ja auch die große Chance für Unternehmen. Wie Sabrina Panknin in ihrem Blog Artikel: Kritik im Social Media sehr gut nachvollziehbar beschrieben hat,  sind genau diese kritischen Menschen diejenigen, die es für Unternehmer zu erreichen gilt. Denn gerade der potenzielle Kunde, der sich die Zeit nimmt, ein Produkt zu bewerten, genauer derjenige, der konstruktiv kritisiert, wird auch aktiv, wenn er begeistert ist bzw.  empfiehlt glaubwürdig weiter, wenn er sich ernst genommen fühlt und zufrieden mit einem Produkt ist.

Grundsätzlich scheint diese CeBit ja für die Aussteller positiv verlaufen, da das Publikum sehr viel fachkundiger war und Gespräche an den Ständen mit wesentlich mehr Kompetenz, sehr viel intensiver geführt werden konnten. Auch die erste „Nachlese“ der Deutschen Messe bestätigt diesen gefühlten Trend. Höre ich dann genau hin, womit eben dieser erfolgreiche Messeverlauf erklärt wird, liegt mir persönlich immer ein: „Jawohl und das genau ist der Effekt von Social Media“ auf der Zunge. Es war einfach mehr Zeit für Gespräche mit echten Interessenten. Kein Massenpublikum das durch die Hallen „schlenderte“ und nur angelockt durch Werbung, ohne konkretes Interesse, informiert werden musste.  Standbesucher hatten sich vorher via Internet informiert und konnten sehr viel gezielter Informationen abfragen, mit denen die Kaufentscheidung schneller und verlässlicher getroffen wurde. Die Tatsache, dass an den Ständen einfach mehr Ziel führende Kommunikation möglich war, also vorwiegend potenzielle Kunden die Informationen bekommen haben die sie auch wirklich wollten, statt eine große Menge Menschen mit Botschaften zu bombardieren, die sie nicht interessieren, hat also für mehr Umsatz und mehr echte Kontakte gesorgt. Das genau ist Sinn und Nutzen von Social Media Marketing. Wenn jetzt also endlich dieses Potenzial als Nutzen erkannt wird und sowohl Zeit als auch Kontrollverlust als Investition zum Erreichen dieses Nutzens gesehen wird, dann glaube ich, werden wir bis zur nächsten CeBit 01.03.-05.03.2011 sehr viel mehr Social Mediale Präsenz erleben. Mit einem leicht verschmitzten Augenzwinkern sei angemerkt, dass meine Netzwerkpartner und ich ihnen natürlich gerne zur Verfügung stehen, sollten sie bis dahin auch mit ihrem Unternehmen Social Median sicher werden wollen 😉

Kennen Sie jemanden der das Radfahren gelernt hat…

…nur aus einem Vortrag über´s Radfahren, oder weil er mal darüber gelesen hat, ohne je auf einem Fahrrad gesessen zu haben?

Das Thema Social Media Marketing scheint wirklich viele Menschen zu interessieren, die Erwartungshaltung jedoch, die ich bei den Veranstaltungen zum Thema erlebe, ist erstaunlich.

Da gibt es die „Bedenkenträger“ denen zu wirklich jedem Pixel etwas einfällt, das in irgendeiner Weise riskant ist. Dann finden sich die „Alles schon gesehen, alles schon erlebt, alles schon für unnütz befunden“ Typen. Ich denke mir oft, wenn ich mir diese, meist großkotzig und respektlos daher posaunenden Belehrer anhöre: „Hm, wenn Sie so auch im Netz mit den Menschen umgehen, wie jetzt hier, ist es auch kein Wunder, dass Sie gescheitert sind im Social Web!“ Nein, ich sage das nicht, denn damit würde ich ja selber respektlos und belehrend daher kommen.

Am interessantesten allerdings finde ich die Menschen, die tatsächlich glauben, sie wüssten jetzt wie Social Media Marketing funktioniert, weil sie in einem Vortrag waren, oder weil sie ein Buch über Twitter gelesen haben. Komme ich also auf meine eingangs gestellte Frage zurück. Die Väter und Mütter, die Meter um Meter neben dem Rad ihres Sprösslings her gelaufen sind, immer eine Hand am Sattel,  wissen vielleicht, was ich meine. Wenn Sie sich jetzt vorstellen, Ihr Nachwuchs sei gleich nachdem Sie ihm erzählt haben, was Fahrradfahren überhaupt ist und wozu es nützt Rad fahren zu können, aufgesprungen, um ohne Sie und am besten noch auf Ihrem Erwachsenenrad sofort los zu radeln… Genau!

Neujahresputz

Ein neues Jahr beginnt, sogar ein neues Jahrzehnt. Die ersten Tage in einem neuen Jahr sind ja meist durch gute Vorsätze und Aufbruchstimmung geprägt. Die Speisekammer wird von Dickmachern befreit, die Zigarettenschachteln, Feuerzeuge, Aschenbecher fliegen raus und der Kleiderschrank wird meist (zumindest bei uns Frauen) umsortiert, damit die Zielkonfektionsgröße vorne hängt. Unternehmer machen Inventur, es wird also geschaut, was war, was ist und was soll. Jahrespläne entstehen, Ziele werden gesteckt und oft unterscheiden diese Ziele sich von denen des Vorjahres, weil sich die Ausgangsbedingungen geändert haben oder einfach weil der Unternehmer die ruhige Zeit der Feiertage dazu genutzt hat, neue Ideen zu entwickeln. Dies ist auch die Zeit, in der sich Marketing Leute neuen Wegen widmen können, denn genau das wird von ihren Auftraggebern und Chefs erwartet. Der wichtigste neue Weg im Jahr 2010 wird sicherlich der Bereich Social Media Marketing sein und hier gilt es eine klare Strategie zu entwickeln, damit der schöne neue Weg nicht im Nirwana von Zeitfressern, Abmahnern und Nervensägen endet.

Viele haben ja im letzten Jahr schon damit begonnen, im großen Social Web die ersten Präsenzen zu schaffen, die meisten sind ja bereits seit Jahren in Social Networks wie Xing, Facebook und ähnlichen unterwegs und jeder hat schon irgendwo im Internet seine Spuren hinterlassen. Um jetzt aus all den verschiedenen Spuren, Präsenzen und Internet Aktivitäten eine echte Social Media Strategie zu bauen, ist also erst einmal ein gründliches „Klarschiff machen“ nötig. Wo sind Sie denn überall vertreten? Was steht in den verschiedenen Netzwerken über Sie und Ihr Unternehmen? Mit wem sind Sie bereits vernetzt? Welche Kontakte entsprechen Ihrem Ziel und welche passen überhaupt gar nicht in Ihre Zielbeschreibung? Diese und andere Fragen sollten Sie für sich erst einmal klären und dann konsequent aufräumen. Wie das zum Beispiel bei Xing super funktioniert, hat Silke Schippmann (Team Leader Community bei Xing) in ihrem Blog Beitrag „Networking 2010: Zehn gute Vorsätze“ sehr gut beschrieben. Die meisten Hinweise und Tipps die Silke dort gibt gelten auch für alle anderen Bereiche im Social web und einmal gründlich durchforstet, gewinnen sie den Überblick und Raum, richtig zu starten in die spannende Welt des Social Media Marketing. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und Happy Net(t)working.

PS: Falls Sie schon an dem Punkt „Social Media Strategie“ hängen geblieben sind, weil Ihnen genau das noch nicht wirklich klar ist und Sie sich fragen „Wie geht denn das überhaupt?“ dann freue ich mich auf Ihre Mitteilung bzw. Kontakt Aufnahme. Das ist, was ich mache: Ich zeige Ihnen die Wege auf denen Sie erfolgreich im Social Web voran kommen.

Viel schafft viel… Nö!

Eins der nervigsten Missverständnisse im Social Web ist das Thema, 1000de neue Follower bei Twitter, X Tausend Kontakte bei Xing und haufenweise „Freunde“ bei Facebook, machen dich zum Social Media Superhelden.

Es gibt inzwischen immer mehr selbsternannte Coaches, die gegen Zahlung von mehr oder weniger hohen Euro Beträge anbieten, ungeahnte Follower oder Kontakt Zahlen zu generieren. Es scheint auch zu funktionieren, denn einige dieser Experten haben tatsächlich fünfstellige Followerzahlen bei Twitter. Nur der Sinn dieser Zahlen, den kann mir keiner dieser Kontaktmaschinen erklären. Aus gutem Grunde, denn es ergibt einfach überhaupt keinen Sinn, mehr Kontakte zu haben, als man angemessen pflegen kann.

Es gibt zwei Möglichkeiten das Social Web zu nutzen. Die eine ist die eher private, hier bewegen sich die Menschen einfach zum Spaß in den verschiedenen Netzwerken und Community’s. Der Blog wird tatsächlich wie ein öffentliches Tagebuch geführt und die ganze Welt darf lesen, was den Schreiber gerade bewegt, bekommt über Twitter regelmäßige Mitteilung über die letzte Party und auch über die entsprechenden Folgeerscheinungen am nächsten Morgen. Die andere Gruppe sind die Nutzer, die geschäftlichen Nutzen aus dem Social Web ziehen wollen und da fängt es dann an, spannend zu werden. Sind wir Unternehmer doch darauf geeicht, Aufwand und Nutzen direkt miteinander zu vergleichen. Was also ist logischer, als Zahlen zu konstruieren, damit der Kaufmann auch erkennen kann, was ihm sein Social Media Engagement bringt. So gesehen macht es also Sinn, Geld dafür zu kassieren, dass man einem Geschäftsmann etwas bietet das er versteht, Zahlen. Dummer Weise sind das aber nur „Nach mir die Sin(n)flut“ Berater, die so etwas verkaufen…

Wenn Sie noch nicht wissen, was sie mit dem Social Web erreichen wollen, wenn also noch keine echte Strategie vorhanden ist, lassen Sie einfach die Finger davon. Sie werden sich niemals Erfolg im Social Web kaufen können. Wenn Sie wissen, wen Sie erreichen wollen, wenn ihnen klar ist, dass Sie mit den Menschen in einen Dialog treten müssen, um sie zu erreichen, wenn Sie also die wichtigsten Grundlagen des Social Web verstehen, dann wird Ihnen auch klar werden, dass ein echter Dialog mit 25.000 Menschen nicht wirklich möglich ist und daher eine derart hohe Zahl von Kontakten einfach keinen Sinn macht. Geduld, Zeit und vor allem wirkliches Interesse an den Menschen, die sich in meinem „sozialen Netzwerk“ bewegen, dass sind Zutaten, die mit Geld nicht zu bezahlen sind, ohne die aber ein Social Media Mix  nicht auskommt.

Das Social Web oder ein Netz von 1000 Missverständnissen

Na gut, auch der konservativste Unternehmer hat inzwischen schon wenigstens einmal die Begriffe Social Web, oder Social Media Marketing gehört.  Viele besitzen auch schon einen Account bei einem Social Network wie Xing, Facebook oder ähnlichem, sind dem „Echtzeitweb“ bei Twitter auf der Spur und googeln zur Überwachung der „Online Reputation“ regelmäßig den Firmennamen. Der Erfolg dieser Web 2.0 Maßnahmen ist allerdings bei den allermeisten Unternehmen eher mäßig und das hat viele Gründe. Ein Grund der als Überschrift für alle weiteren zählt ist, dass es zu diesem Medium unglaublich viele Missverständnisse gibt. Mit diesem Blog hier, werde ich den Versuch machen, einen großen Teil dieser Missverständnisse aufzuklären, ob mir das gelingt, hängt aber sehr davon ab, wie Sie sich als Leser daran beteiligen. Tatsächlich scheint es nämlich so, dass wir, die wir ständig und seit Jahren im Internet unterwegs sind, die wir bloggen, social networken und im Grunde beinahe einen parallelen Lebensraum im Netz sehen, dass wir oft den Blickwinkel eines weit weniger Netzaffinen nicht nachvollziehen können. Wie es eben so mit Missverständnissen ist, finden sie immer auf zwei Seiten statt und sie zu klären bzw. zu beseitigen erfordert einen offenen Dialog. Das bedeutet also, dass ich nicht immer sicher weiß, was denn nun tatsächlich das Problem ist, wegen dem vielleicht der eine oder andere das Netz meidet oder zumindest sehr negativ betrachtet. Hier ist es also für beide Seiten sinnvoll und nützlich, wenn Sie die Kommentarfunktion nutzen um mir Ihre Sicht der Dinge mitzuteilen. „Gemeinsam“ ist das wichtigste Wort im Social Web, daher lassen Sie uns doch einfach auch gemeinsam Missverständnisse aufklären und somit einen echten Mehrwert schaffen.

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Mit der Definition des Begriffes Social in diesem Zusammenhang, habe ich ja bereits einen wesentlichen Punkt beleuchtet, der oft falsch verstanden wird. Immer wieder begegnen mir Menschen, die von sich behaupten wirklich viel von Social Media Marketing zu verstehen und wenn ich dann ihre Web Präsenzen nach blättere stelle ich fest, dass sie tatsächlich nur Marketing mit den Neuen Medien machen, der Faktor Social aber komplett fehlt. Kürzlich wohnte ich einem Gespräch bei, in dem es um das Thema „Twitter“ für die Eigen PR ging und war beinahe schon erschüttert, was es da für Irrglauben gibt. So erklärte zum Beispiel ein Fachmann für Selbstmarketing in Business Netzwerken (in seinem speziellen Thema zugegeben wirklich sehr viel kompetenter als ich) seinem Gegenüber, dass nur Business relevante Tweets geschrieben werden dürften, alles persönliche hätte da ja nichts zu suchen. Schreck lass nach… das war mit Verlaub der größte Blödsinn, den ich je im Zusammenhang mit Twitter gehört habe. Der so falsch informierte Herr nickte verstehend und ergänzte dann noch passend mit dem Satz: “ Stimmt, sonst wird man ja schnell zu diesen *ich geh auf´s Klo* Schreibern sortiert und nicht mehr ernst genommen“ Autsch…

Twitter lebt von Persönlichkeit! Wenn Sie Menschen über Twitter für sich und Ihr Unternehmen/Produkt begeistern wollen, dann funktioniert das nur und ausschließlich über die Person die hinter diesem Twitter Account steckt. Am besten erkläre ich Ihnen das einfach mal an meinen eigenen Erfahrungen. Für diejenigen, die Twitter noch nicht kennen wird das jetzt sicher etwas schwieriger zu verstehen sein, aber auch darauf gehe ich in einem meiner zukünftigen Beiträge noch genauer ein, bleiben Sie also einfach weiter am Ball, dann klärt sich das sicherlich. Nun aber mal zum Thema persönlich oder nur geschäftlich twittern und als kleines Nebengleis noch das durch Agenturen twittern lassen. Wenn ich in meiner „Followerliste“ neue Abonnenten meiner Tweets entdecke, dann schaue ich erst einmal nach, was die denn so schreiben, bevor ich entscheide ob ich umgekehrt ihre Tweets abonnieren möchte oder nicht. Lese ich dort aber nur Werbung für die eigene Firma, das eigene Produkt und am besten noch ständig die gleichen Links auf die eigene Webseite, dann folge ich diesem Twitterer sicherlich nicht. Wenn ich sehe, dass dort ein Mensch! twittert, einer der sich freut weil es angefangen hat zu schneien und der eine Empfehlung gibt, wo ich ein für mich interessantes Thema besonders gut nachlesen kann, da freue ich mich über den Zuwachs in meiner „Timeline“ denn dieser Twitterer scheint mir einen tatsächlichen Mehrwert zu bringen. Es entsteht im Laufe der Zeit hier und da ein Dialog, man tauscht sich über Twitter zu gemeinsamen Interessen aus und im günstigsten Falle trifft man sich auch mal persönlich auf einer Veranstaltung zum Beispiel. In meiner Timeline (also da wo sich alle von mir abonnierten Tweets sammeln) erscheinen ausschließlich Tweets von Menschen die für mich ganz persönlich relevante Dinge schreiben, ich entscheide schließlich selber darüber was ich lesen möchte und was nicht (soviel auch gleich zum Thema „Klotweets“). Wenn Sie also Twitter als Marketing Instrument nutzen wollen, sollten Sie sich ihrer Zielgruppe als lesenswert präsentieren. Schnell viele Follower zu haben, bringt überhaupt nichts, wenn diese Verfolger gar nicht lesen was Sie schreiben. Wenn aber nach und nach immer mehr Menschen ihre Tweets lesen, weil Sie interessante Informationen weiter geben, sympathisch und glaubwürdig daher kommen, dann werden diese Menschen Sie und das was Sie schreiben weiter empfehlen und zwar an andere Twitterer, die sich für Ihr Thema interessieren, also an Ihre Zielgruppe. Das ist Social Media Marketing…nicht nach der Devise „Tue Gutes und rede darüber“ sondern „Tue Gutes so das andere darüber reden bzw. twittern“ Damit ist dann auch geklärt, ob eine Agentur in ihrem Auftrag twittern kann, denn wie soll eine Agentur Ihre Persönlichkeit im Netz denn glaubwürdig vertreten? Genau, geht ja gar nicht.

Soweit also zu einem immer wieder auftauchenden Missverständnis im Zusammenhang mit Twitter. Relevant ist, was die Menschen im Social Web als relevant empfinden und um herauszufinden, ob Ihr Unternehmen, Ihr Produkt und Ihre Person relevant ist und vor allem für wen, braucht es einige Zeit und Ihre Aufmerksamkeit. Haben Sie aber dann den richtigen Ton und Ihre Zielgruppe gefunden, zahlt Ihnen das Social Web diese Investition mit Empfehlungen und Aufmerksamkeit hundertfach zurück.

Marketing mit You Tube

Was wirkt besser als Schrift und Bild? Bewegte Bilder und klare Worte! Social Media Marketing heißt die Möglichkeiten des Social Webs so nutzen, dass jeder ihrer Sozialen Kontakte im Internet einen Nutzen davon hat.
Ein wirklich tolles Beispiel für „mit Nutzen nutzen“ hier vom Klartextexperten Thilo Baum:

Schnupperseminar zum Workshop „Erfolgreicher Umgang mit den neuen Medien“

Erfolgreicher Umgang mit den neuen Medien

Im Grunde ganz einfach wenn man weiß wie es funktioniert. „Social Media Marketing für KMU”

Schnupperseminar zum Workshop

Am Donnerstag 12.11.09 19:30 bis 21:30 Uhr

Veranstaltungsort:

Mercure Walsrode

Gottlieb Daimler Str. 11

29664 Walsrode

Ihr Unternehmen ist bereits im Internet präsent, lernen Sie diese Präsenz für Ihre Unternehmensziele optimal zu nutzen. Das Internet verändert sich, Begriffe wie Social Web, Web 2.0 und Mitmachnetz schleichen sich immer mehr in die Arbeitswelt von Unternehmern und Führungskräften. Diese Veränderung der Kommunikation passiert so oder so, besser also, Sie wissen wie Sie die neuen Medien  für Ihr Unternehmen einsetzen, bevor ihr Konkurrent weiß wie er sie gegen Sie nutzen kann.

In diesem Schnupperseminar erfahren Sie, was Social Web genau bedeutet und was es für ihr Unternehmen bringt, sich darin auszukennen. Dies ist die optimale Gelegenheit für Sie, sich auch über die Inhalte des ganztägigen Workshops am 28.11.09 zu informieren.

Kosten: 15€ incl. 19 % MwSt. darin enthalten sind auch übliche Seminargetränke

Das Seminar wird durch Angelika Dorsch, freiberufliche Marketing-Beraterin, Coach, Seminarleiterin, Bloggerin und Social Networkerin, aus Scheeßel geleitet.

Zielgruppe des Seminars: Inhaber, Geschäftsführer, Fach- und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, sowie Freiberufler und Einzelunternehmer.

Die Inhalte im Überblick:

  • Was ist das Social Web
  • Wie kann ich  das Social Web für mein Unternehmen nutzen
  • Wie kommuniziere ich richtig im Social Web
  • Was bringt mir und meinem Unternehmen ein Workshop zum Thema

Zu allen Themen gibt es praktische Übungen, Diskussionen und Brainstormings.

Anmeldung bis zum 09.11.09 via Email an a.dorsch@marketing-easy.de oder telefonisch 0163/3697789

Für was steht nochmal das „Social“ in Social Media Marketing?

Nun bin ich ja schon seit einigen Jahren als freie Marketing Beraterin in der großen Welt der Märkte unterwegs. Neue Wege erkunden auf denen potenzielle Kunden erreicht werden, immer überall Augen und Ohren offen für Strömungen und Trends. Was haben wir nicht alles schon für tolle Möglichkeiten erlebt, den Menschen unsere frohe Botschaft: „Hier kommt das Produkt ohne das du nicht mehr weiterleben möchtest!“ zu verbreiten. Waren wir vor einigen Jahren noch auf Zeitungsanzeigen, Flyer oder wenn´s ein bisschen mehr kosten durfte auch Radio und Fernsehspotts beschränkt, hat die Möglichkeit für „kost fast nichts“ zu telefonieren, den direkten Kontakt zum potenziellen Käufer möglich gemacht. Was der Versicherungsvertreter schon immer praktiziert hat, nämlich die direkte Ansprache, wurde damit auch für andere Anbieter interessant. Zu Anfang hat ja auch alles gut funktioniert. Die Angerufenen hörten interessiert zu, Termine wurden vereinbart und aus Interessierten wurden Kunden. Oft fühlten die Leute sich sogar ein wenig geschmeichelt, dass sie so höflich angesprochen wurden. Doch dann entstanden Call Center, es wurden Adressen zusammen gekauft aus allen möglichen Gewinnspielen und anderen Quellen, diese wurden stumpf abtelefoniert. Egal ob jemand sich für das per Telefon beworbene Produkt in irgendeiner Weise interessierte oder nicht, gnadenlos, rücksichtslos, penetrant klingelt seit dem jedes Telefon in unserem schönen Land X Mal am Tage und irgendein (meist nicht einmal der deutschen Sprache wirklich mächtiger) Anrufer, will sein ach wie unglaublich tolles Angebot loswerden. Das Ergebnis… ruft heute noch ein Anbieter seine Kunden an, um ihnen eine Veränderung oder etwas Neues mitzuteilen, läuft er Gefahr, das er von der anderen Seite der Leitung angeblafft wird, was ihm einfallen würde überhaupt diese Telefonnummer zu wählen. Schöne Möglichkeit zur Kundenkommunikation kaputt.

Dann haben wir die interessanten Möglichkeiten des Internets entdeckt. E Mail Marketing, wie toll. Schreiben wir doch mal alle diejenigen an, die eine E Mail Adresse haben und machen auf unser tolles Produkt aufmerksam. Bei den Mails hat der Angeschriebene ja schließlich die Möglichkeit, das Angebot einfach zu löschen wenn´s ihn nicht interessiert. Der Responds wird uns schon zeigen, ob unter den E Mail Adressen die wir so haben auch unsere Zielgruppe vertreten ist. Aber auch hier waren schnell tolle neue Helferlein im Einsatz, große Datenbanken, mit unendlich vielen E Mail Adressen konnten mit tollen Automationstools gefüttert werden, so dass innerhalb kürzester Zeit jedes virtuelle Postfach vor lauter Werbemails geplatzt ist und kein Mensch sich mehr die Zeit nehmen konnte, zu sortieren: Was ist eine echte Information für mich und was ist einfach nur Spam? Wieder ein schönes Instrument zur Kommunikation mit der Zielgruppe kaputt.

Heute bewegen wir uns also im Web2.0 auch das Social Web genannt, aber wofür steht da denn nun das Social? Es steht für Soziale Kontakte, Soziale Kommunikation, Zwischenmenschlichkeit! Im web2.0 wird miteinander kommuniziert. Ob nun ein Single hier seine Zukünftige findet oder der einsame Stubenhocker bei virtuellen Partys den Tiger gibt, jeder kann mit jedem in Kontakt kommen. Natürlich ist das auch eine tolle neue Möglichkeit mit potenziellen Kunden in Kontakt zu kommen, ebenso ist es im 2.o sehr viel einfacher, mit seinen Kunden zu kommunizieren. Kunde kann, wenn er seinem Anbieter etwas mitteilen möchte auf direktem Wege Kontakt aufnehmen und Anbieter hat hier die Chance, aus einer Reklamation eine Reklameaktion zu machen, in dem er auf die Kritik seines Kunden wirklich eingeht. Bewegt sich der Anbieter aufmerksam im Web2.0 findet er seine Zielgruppe und kann sich mit ihr vernetzen. Mit etwas Geduld und Aufmerksamkeit entsteht also eine Gruppe von Kontakten, die sich sogar freut, wenn der Anbieter Informationen über sein Angebot versendet. Ob jetzt eine Fanseite bei Facebook oder eine spezielle Interessen Gruppe bei Xing, hier sammeln sich diejenigen, die sich für ein bestimmtes Thema wirklich interessieren. Hier kann Anbieter aber auch nach lesen, ob´s womöglich Kritik am Produkt gibt, ob vielleicht Änderungen am Produkt gewünscht sind und er findet hier auch Anregungen/Ideen was als Ergänzung zu dem bestehenden Produkt vorgeschlagen wird. Es ist also im Social Web nicht mehr nötig, aus dicken Rohren auf´s Volk zu ballern. Dafür muss allerdings geduldig vorgearbeitet werden, denn die Zielgruppe will entdeckt werden. Vertrauen will gewonnen werden und oft genug muss auch das Interesse erst einmal geweckt werden, für ein Produkt das bisher vielleicht noch gar niemand kannte. Das kann dauern, das geht nicht automatisch und auch die tollsten Helferlein, die jetzt natürlich wieder wie Pilze aus der Platine wuchern, können einem nicht diese wichtigen Schritte der Vertrauensbildung abnehmen. Ich borge mir mal den Leitspruch der Xing Ambassador Gruppen: Persönliches zählt, Geschäftliches ergibt sich! Genau das ist Social Media Marketing.

Interessiere dich für deinen Kunden, dann wird er sich auch für dein Produkt interessieren! Umgekehrt wird es sonst nur wieder das gleiche Elend das wir Marketing Leute die letzten Jahre mit all den schönen neuen Marketing Werkzeugen erleben mussten… Keiner will´s mehr hören, lesen oder sehen, weil alle satt sind von Informationen die sie nicht wollten oder brauchen. Hierzu auch ein Beitrag mit dem Titel „warum ich nicht mehr twittere“ in dem Gitte Härter sehr treffend beschreibt, was viele im Social Web falsch machen.

Schau mal im Cluetrain Manifest nach, hier sind einige wichtige Punkte zum Social Web sehr gut beschrieben.

Die Macht des Social Media Marketing

Social Media Marketing für KMU

am 10.10.09 von 09:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Mercure Walsrode

Gottlieb Daimler Straße 11, 29664 Walsrode

Ihr Name, ihr Unternehmen ist sicherlich schon häufig im Internet aufgetaucht und verewigt. Wie Sie im Netz gesehen werden, können sie aktiv beeinflussen, mit Social Media Marketing.
Sie kennen vielleicht viele Gründe, die gegen Social Media Marketing für klein- und mittelständische Unternehmen sprechen, es gibt aber nur einen Einzigen, der tatsächlich stimmt: „Wenn Sie nicht wissen, wie Social Media Marketing wirklich funktioniert, lassen Sie die Finger davon…“ – Oder lernen Sie es einfach!
Die Begriffe Social Media Marketing und Web2.0 stehen für das „Mitmachinternet“, genauer für die neue Form der Kundenansprache, Kundengewinnung und Kundenbindung.
Waren bisherige Marketingmedien vorwiegend Werbung, die einseitig auf den potenziellen Interessenten ein-prasselte – oft laut, selten wirklich zielgerichtet und der Erfolg meistens auch nur mäßig messbar – so findet im Web2.0 eine echte Markenkommunikation statt. Unternehmer präsentieren nicht nur ihr Angebot, sondern sie kommen mit ihren potenziellen Kunden ins Gespräch. Aus dem Medium (Botschaftsträger) kommen nicht mehr nur Botschaften heraus, sondern im „sozialen Medium“ fließen auch Informationen, Antworten und konstruktive Kritiken zurück.
In diesem Workshop entwickeln wir gemeinsam Ihre Social Media-Strategie, richten die für Ihr Unternehmensziel nutzbringenden Präsenzen ein und beleuchten alle Aspekte, die Sie bisher vielleicht noch von diesem Thema abgeschreckt haben. Natürlich erfahren Sie auch, was schief gehen kann, aber mit professioneller Unterstützung eben auch gut gehen wird.
Aller Anfang ist nur schwer, wenn man die ersten Schritte alleine laufen muss. Wie Sie starten, welche Foren Sie wie nutzen können und was in Ihrem Blog stehen sollte, erfahren Sie in diesem Workshop. So schlagen Sie von Anfang an den richtigen Weg ein und werden dadurch schnell und sicher an Ihr Ziel gelangen.

Benefit:
Für Fragen und Hilfestellungen rund um Marketing und Kommunikation auch außerhalb des Web2.0 stehe ich Ihnen als Coach für Vertrieb und Marketing jederzeit gern zur Verfügung. Auch in den folgenden drei Monaten werde ich Sie gerne auf ihrem Weg zu einem dauerhaft erfolgreichen Social Media Marketing unterstützen.
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Anmeldung und Zahlung:
Bitte melden Sie sich über die Kommentarfunktion in diesem Blog, das Antwortfax oder per Email an a.dorsch@marketing-easy.de bis Montag, 06.10.2009 an. Beachten Sie dazu auch die AGB.

Im Teilnehmerbeitrag von 250 € zzgl. 19% MwSt. ist neben dem kompletten Seminar auch ein hervorragendes Catering enthalten, ebenso wie der begleitende Support in den ersten drei Monaten ihrer Social Media Aktivitäten.
Den Teilnahmebetrag 297,50 € p.P. überweisen Sie bitte bis spätestens Montag, 06.10.2009 eintreffend an: Siehe AGB
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Die Inhalte:

Konzept für die Social Media Nutzung:
Bevor Sie in die große Welt des Web2.0 aufbrechen, empfiehlt es sich, ein klares Konzept zu erstellen. Es tritt ja auch keiner eine große Reise an, ohne vorher die Reiseroute und das Ziel zu bestimmen.
Beantworten Sie sich also im Vorfeld folgende Fragen:

  • Was will ich erreichen?
  • Wen will ich erreichen?
  • Wie viel Zeit und Geld kann und will ich investieren?
  • Was sind die 3-5 Begriffe, die meine Firma und/oder mein Angebot am besten beschreiben?
  • Was sind die 3-5 Begriffe; die meine Zielgruppe am besten beschreiben?
  • Womit unterscheide ich mich am deutlichsten von meinen Mitbewerbern?
  • Wie viel möchte ich von meiner Persönlichkeit einfließen lassen?
  • Was können oder sollen meine Mitarbeiter beitragen/übernehmen?

Warum diese Fragen wichtig sind und wie Sie aus den Antworten Ihr eigenes Social Media Konzept erstellen, werden wir im Rahmen des Workshops gemeinsam erarbeiten. Falls Sie bei der Beantwortung der Fragen nicht so recht weiter wissen, helfe ich natürlich gerne.

Einrichten der Online-Präsenzen:
Bringen Sie bitte wenn möglich ihren eigenen Laptop mit, dann können wir Ihre Profile in den verschiedenen Social Networks gleich vor Ort einrichten. Einige Portraitfotos, auf denen Sie sich in Ihrer Person wirklich gut wieder gegeben sehen, sollten Sie auf ihrem Laptop haben. Wir werden daraus das passende Profilbild heraussuchen und wenn nötig ein bisschen „aufpeppen“
Auch Firmenlogo und anderes Ihrer CI entsprechendes Material sollten Sie mit an Bord haben, damit wir Ihren Corporate Blog einrichten können.

Was haben Social Media Marketing und Harley Davidson gemeinsam?

Na das beides in den USA geboren wurde, das ist noch jedem klar. Es gibt aber noch einige Gemeinsamkeiten, die nicht so offensichtlich sind und um die soll es hier gehen.

Ein Harley Davidson Motor ist sehr einfach aufgebaut, jeder der ein bisschen was von Technik versteht, kann daran herum schrauben. Es gibt unendlich viele Zubehör Teile, so dass auch das Umbauen des kompletten Motorrades ziemlich einfach scheint. Genau das ist auch der Grund, warum so sehr viele selbst ernannte Harley Schrauber an diesen so einfach aufgebauten Maschinen basteln und bauen. Auf den ersten Blick sieht ja manches auch ganz prima aus und meistens laufen die Motoren. Nun hat Harley Davidson ja den Ruf, selbst bei weniger Motorradaffinen Menschen, dass die Maschienen dauernd kaputt sind. Man müsse ja nach jeder gefahrenen Stunde mit einer Harley mindestens zwei Stunden Schrauberei in Kauf nehmen, so wird oft behauptet. Keiner fragt sich, wie es eigentlich angehen kann, dass diese Motorrad Marke weltweit so beliebt und erfolgreich ist, obwohl sie doch scheinbar ständig kaputt sind, die schönen Maschinen. Die Antwort ist aber auch zu einfach, als das sie jemand hören wollte. In Milwaukee werden zuverlässige stabile Motorräder produziert, ein Harley Motor ist für Jahrzehnte gebaut und bei sachgemäßer Behandlung absolut unkaputtbar.  Wenn aber all die selbsternannten Harley Schrauber anfangen daran zu basteln und zu werkeln, ist das häufig eben nicht sachgemäß und deshalb gehen die Maschinen danach häufiger kaputt als andere. Auch sind die Zubehörteile, die oft sehr viel weniger kosten als die original Teile aus Milwaukee, bei unprofessioneller Montage eben anfälliger. Inzwischen haben das ja auch die meisten Harley Fahrer verstanden und außerdem sind die Hobby Schrauber von früher heute auch echte Profis, die aus ihren Fehlern von damals gelernt haben. Heute sieht man also nur noch selten einen fluchenden Harley Fahrer am Straßenrand stehen, weil seine Maschine hält. Der Ruf, hängt zwar immer noch in der Luft, aber ein schlechtes Image kriegt man ja immer schneller als das man es wieder los wird.

Diejenigen, die bereits im Social Media Bereich arbeiten, wissen jetzt schon worauf ich hier hinaus will. Denn genau das gleiche passiert gerade für dieses wirklich einfache Marketing Tool Social Media. Immer mehr selbst ernannte Experten tauchen auf, die auf gut Glück hier und da ein bisschen Social Media werkeln, ein nettes Network hier ein bisschen Microblogging dort und fertig ist eine zu allem Übel auch noch Social Media „Kampagne“ genannte Katastrophe. Da werden „Zubehörteile“ verhökert, die wahnsinnig schnell ganz viele Kontakte oder Follower versprechen und überhaupt ist plötzlich alles Social was so durch das WWW schwirrt. Nun ist diese Entwicklung noch recht frisch und trotzdem gibt es die ersten „Das taugt doch nichts“ Rufer, denn nach dem halbherzigen und unprofessionellen Herumgebastle  hat natürlich diese „Kampagne“ nicht funktioniert. Dabei ist Social Media Marketing tatsächlich ein hervorragend funktionierendes Marketing Tool, das richtig angefangen und professionell geplant, wirklich dauerhafte Erfolge nachweisen kann. Nur eben nicht für die, die meinen weil es ja so einfach ist, wäre es auch leicht zu machen. Lesen Sie hier „warum ich nicht mehr twittere“ was dabei herauskommen kann, wenn zu viele selbst ernannte Experten ihren Werbemüll auf die Social Networker schütten…

Bevor jetzt also das Image von Social Media genauso kaputt gebastelt wird, wie einst die Harley Davidson, lassen Sie doch bitte die Finger von denjenigen Hobby Social Media Bastlern, die ihnen einen Haufen Blödsinn einreden wollen. Social Media ist keine Kampagne, zig Tausende von Kontakten und Followern nutzen nichts und … ach da gibt es noch soviel mehr das ich hier aufführen könnte. So nach und nach werden Sie hier und auf den empfohlenen Blogs sehen, was Social Media Marketing tatsächlich ist. Suchen Sie sich ihren Berater zu diesem Marketing Bereich also sehr aufmerksam aus, bevor das Image ihres Unternehmens Schaden nimmt.