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Social Media Frühstückchen N°2

Ui das hat gedauert, aber endlich ist das Social Media Frühstückchen N°2 angerichtet und bietet hoffentlich eine -für die lange Wartezeit entschädigende- Auswahl an nützlichem und informativem.

Müsli: Klarheit, Wahrheit, Wichtigkeit… oder wie der virtuelle Experte zu schreiben pflegt… Transparenz, Glaubwürdigkeit, Relevanz! Das sind die wichtigsten Grundlagen für einen funktionierenden Social Media Auftritt. Im Grunde ja ganz einfach, auf den ersten Blick. Trotzdem geht gerade bei diesen 3 Punkten immer wieder etwas daneben. Bei der Transparenz zuckt die Sorge auf, zu viele Interna landen dadurch in der virtuellen Welt und jeder kann es sehen. Beim Wörtchen Wahrheit oder der Glaubwürdigkeit erstrahlen die Heiligenscheine, denn keiner würde je mutwillig die Unwahrheit verbreiten. Na ja, und Wichtigkeit oder die Relevanz… da gehen die Meinungen tatsächlich meilenweit auseinander.

Was also anfangen, mit diesen Begriffen?

Klarheit/Transparenz:

Fragen Sie sich doch einmal, was Sie an Informationen über einen potenziellen Geschäftspartner, Lieferanten oder Dienstleister brauchen, damit Ihr Interesse geweckt würde. Gehören da etwa Firmeninterna dazu? Natürlich nicht, denn sollte es tatsächlich nötig werden ins Detail zu gehen, dann erfolgt das doch erst sehr viel später, in persönlichen Gesprächen oder anderem nicht öffentlichem Austausch. Auch im privaten Bereich gibt es doch sehr vieles, dass wollen wir so genau gar nicht wissen, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Was aber durchaus interessant ist, sind Angaben dazu, wie man überhaupt mit ihnen Kontakt aufnehmen kann. Also ein Überblick über die verschiedenen Kanäle für den Dialog, sollten Sie auf jeden Fall zur Verfügung stellen. Je nachdem wie Ihre Ziele aussehen (die Sie sich doch hoffentlich vorher überlegt haben) sind ganz unterschiedliche Punkte für eine transparente Kommunikation wichtig. Grundsätzlich gilt aber, die Social Medias dienen dem Zwecke Interesse zu wecken, den Menschen die eventuell mal ihre Kunden werden könnten, einen Grund geben, mehr Informationen zu wünschen. Diese geweckte Neugierde muss dann aber auch bedient werden. Gezielte Fragen abzuwarten, bringt selten etwas. Spätestens auf ihrer Webseite muss deutlich zu erkennen sein, was Sie anbieten und was das kostet. Das ist wie auf dem Flohmarkt, die Stände an denen Preise stehen, sind meist umlagerter als die ohne. Das hat einen einfachen Grund, erst wenn ich weiß über was ich da handle, kann ich überhaupt handeln. Eben das gilt auch für Ihr Angebot, erst wenn klar ist was Sie überhaupt machen, kann sich ein anderer dafür entscheiden, ob ihn das interessiert. Vielleicht denken Sie beim lesen dieses Blog Artikels:“Wenn die hier alles was sie weiß rein schreibt, braucht sie ja keiner mehr buchen.“ Falsch, denn erstens schreibe ich hier nicht alles rein, was ich an Wissen vermitteln kann und zweitens … wenn Sie ein Buch über das Schwimmen lesen, glauben Sie dann auch, dass Sie dadurch zu schwimmen gelernt haben? Die Lust das Schwimmen zu lernen, könnte aber durch´s Lesen geweckt worden sein, oder?

Welche Informationen speziell für Ihre Social Media Präsenz transparent kommuniziert werden sollten oder sogar müssen, klärt sich spätestens in einer vernünftigen Social Media Strategie. Bis dahin sind Sie aber immer gut beraten, sich die eingangs gestellte Frage sehr genau zu beantworten.

Wahrheit/Glaubwürdigkeit: >>Wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht 100 Bilder über das selbe Thema malen<<*Paplo Picasso*

Natürlich wird keiner bewusst öffentlich lügen, davon dürfen wir alle doch hoffentlich ausgehen. Was aber tatsächlich wahr oder glaubwürdig ist, hängt doch meist von dem jeweiligen Blickwinkel ab. In der Politik zum Beispiel wird das sehr deutlich. Da können sich einzelne Politiker noch so sehr anstrengen, immer bei der Wahrheit zu bleiben, solange die Politik als Ganzes für unglaubwürdig gehalten wird, wird auch dem einzelnen nicht geglaubt. Anders ist es, wenn man mit der Person im Dialog ist, wenn es also die Chance gibt, ihn näher kennen zu lernen. Dann zeigt sich, ob das was auf Plakaten oder in Pressemitteilungen verkündet wird, auch tatsächlich dem entspricht, was dieser Mensch (ja Politiker sind auch Menschen) lebt. Bei Twitter zum Beispiel kann man das sehr gut beobachten. Da gibt es diejenigen, die in 140 Zeichen immer nur das posten, was auch überall sonst geschrieben steht. Es gibt aber auch jene, die schreiben über sich. Ohne durch Marketing und PR rund gelutschten Firlefanz, sondern eben die ganz persönliche Meinung. Das sind dann auch die Menschen, denen im Laufe der Zeit immer mehr geglaubt wird, als denen die zur Sicherheit nur selten etwas twittern und dann auch noch in Allgemeinplätzen verharren. Wenn Sie einmal darüber nachdenken, wen Sie als glaubwürdiger empfinden, werden Sie vielleicht auch feststellen, dass derjenige bei dem sie nach fragen können, falls mal etwas nicht ihrer persönlichen Wahrheit entspricht, dabei gewinnt. Sich zum Beispiel bei Xing ein tolles Profil zu bauen, fantastische Leistungen einzutragen und gelegentlich in einem Gruppen Beitrag wichtig zu tun, das ist keine Zauberei. Wenn dann aber beim ersten persönlichen Kennenlernen im Rahmen eines Xing Gruppen Events klar wird, dass hinter diesem tollen Profil nicht das steckt, was die Beschreibung erwarten lässt, dann war´s das mit der Glaubwürdigkeit. Hier liegt oft auch die Herausforderung für diejenigen die neu in die Social Media Welt aufbrechen. Wenn Sie sich nicht trauen transparent zu kommunizieren, also kaum Informationen über sich, ihre Person oder besser Persönlichkeit, preisgeben, dann wird leicht vermutet, dass sie etwas zu verbergen haben. Schreiben Sie aber frei und offen als Mensch, wird selbst das, was vielleicht nicht von jedem als positiver Kommentar gewertet wird, als glaubwürdig empfunden. Spätestens in einer Krisensituation ist das 1000 Mal wichtiger als jeder Marketingslogan. Denn wenn ein Fehler passiert irgendwo im Ablauf -und Fehler passieren nun einmal, selbst im besten Unternehmen- dann ist ein „Fehler erkannt, Entschuldigung wir sehen zu das schleunigst in Ordnung zu bringen“ viel einfacher als ein ewiges „Rausreden“ und wird von denen die durch diesen Fehler Nachteile hatten auch sehr viel freundlicher aufgenommen.

Wichtigkeit/Relevanz:

Mit diesem Tweet hat Martin Oetting vor einigen Wochen den Nagel auf den Kopf getroffen.  Dieses Dilemma tritt tatsächlich ziemlich oft auf. Da kennt man jemanden persönlich, ist vielleicht sogar richtig gut befreundet, so dass man sich also selbstverständlich auch auf den virtuellen Netzwerken liest und dann schreibt der andere ständig irgendein Zeugs, dass keinen interessiert. Es werden ausschließlich Hinweise auf das eigene Produkt, die Dienstleistung oder Webseite gepostet. Wenn doch mal was persönliches kommt, dann meist etwas das aussagt „ich bin ja so ein toller Typ“ oder ähnliche, die eigene Person wichtig machende Dinge. Was relevant ist oder nicht, dass liegt im im Auge dessen, der´s liest. Sich selber aber viel zu wichtig zu nehmen, dass kann nicht funktionieren, denn wenn jeder nur sich wichtig nimmt im Social Web, kann ja keiner mehr andere wichtig nehmen. „Social“ funktioniert dann am besten, wenn Sie die Informationen teilen, die für die Menschen wichtig sein könnten, die Sie erreichen wollen. Natürlich gehört es auch dazu, Produktänderungen oder Neuigkeiten Ihres Unternehmens über die Social Medias zu verbreiten, auch wenn Ihnen gerade etwas tolles gelungen ist, wird das gerne gelesen… gelegentlich! Wirklich relevant werden Ihre Beiträge aber, wenn Sie Informationen teilen, die einem großen Personenkreis nützlich scheinen. Wenn Sie zum Beispiel Neuigkeiten aus Ihrer Branche, Ihrem Marktsegment entdeckt haben, die noch nicht durch die klassischen Medien bekannt geworden sind, dann ist das für Ihre Zielgruppe wichtig. Es zeigt außerdem immer wieder, dass Sie sich in Ihrem Thema wirklich auskennen und immer auf dem Laufenden sind. Wenn Sie ein Hobby haben, über das Sie sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen, gilt das für diesen Bereich ebenso. Umgekehrt erreichen Sie dadurch natürlich auch die Informationen, die für Sie wichtig sind. Ihr Netzwerk entwickelt sich normaler Weise so, wie Sie es füttern. Das bedeutet, wenn Sie etwas relevant finden und es daher in einem der Netzwerke verbreiten, dann folgen Ihnen auch nur Menschen, für die das ebenso relevant ist und teilen dann Ihre Netzfunde an Informationen zu diesem Thema ebenfalls mit Ihnen. „Wie man in den Wald rein ruft, so schallt es heraus!“ ein alter Spruch, der durch die neuen Medien erheblich an „Relevanz“ gewonnen hat 😉

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Brötchen:

In Deutschland ist Xing aktuell das bekannteste Tool zum virtuellen Business Netzwerken. International wird dafür LinkedIn erfolgreich genutzt. In der folgenden Präsentation finden Sie einige wichtige Erklärungen, zu Xing, die Sie vielleicht auch als erfahrener Xing Nutzer so noch nicht kannten:

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Kaffeebar:

Die Wohnkosmetikerin in Aktion

CONSTANZE KÖPP*Hamburg
FIRMA: http://wohnkosmetik.de
BUCH: http://willkommen-im-himmel.blogspot.com
PROJEKT: http://hamburg-haelt-zusammen.blogspot.com

Auch im Zweiten Frühstückchen darf ich Ihnen eine Powerfrau vorstellen, die anpackt wo andere nur „man müsste mal…“ zum besten geben. Constanze habe ich vor einigen Jahren auf einem Xing Event kennen gelernt. Damals waren wir vorab schon lange über Xing vernetzt, ich habe ihr wundervolles Buch „Frannys Weg“ gelesen und wir hatten uns lange vor der persönlichen Begegnung bereits angefreundet. Als ich dann unter „ich suche“ in meinem Xing Status die Frage nach positiven Beispielen für den Einsatz der Social Medias gestellt habe, war sie auch die erste die sich gemeldet hat. Daraus entstand folgendes Interview:

Seit wann und bei welchen Social Medias bist du präsent?

Auf der Business-Plattform XING bin ich Mitglied seit 2005. Zum Xing-Junkee wurde ich zum Zeitpunkt meiner Selbständigkeit im Juni 2007. Heute verfasse ich für andere Profile, denn xing ist Gold wert. Und ich möchte anderen gern helfen, gesehen und gelesen zu werden. Es gibt keine Konkurrenz für mich, es gibt nur Mitbewerber, mit denen es zu fruchtbaren Netzwerken kommen kann.

Auf TWITTER stelle ich News rund ums Business seit Anfang 2010 ein.

Auf FACEBOOK – sogar mit eigener Gruppe – bin ich sowohl als Privatfrau als auch als Gründerin der „Wohnkosmetik“ seit 2010 aktiv.

Was genau tust du da bzw. wie präsentierst du dich und dein Angebot/deine Marke?

Sowohl als Gründerin der Wohnkosmetikerin als auch als Buchautorin wandere ich durch verschiedene Gruppenwelten. Ich nehme aktiv Stellung zu Lebensthemen, Literatur und zur Welt rund ums Wohnen. In einigen Gruppen erweitere ich durch meine Präsenz und mein aktives Posten meinen Kundenkreis- Wer schreiben kann, weckt Neugierde. Und wer so schreibt, dass er gern gelesen wird, benutzt die Sprache als Futter. Und die Menschen sind hungrig, Interessantes zu lesen.


Welche besonderen Fähigkeiten von dir, meinst du, haben dein Social Media Marketing so erfolgreich gemacht?

Meine Freude am Schreiben, mein Ausdruck, meine Ansichten und Einsichten. Weiter meine Motivation, meine Denkanstöße und meine Fähigkeit, die Menschen zu „umarmen“, statt ihnen  Ellenbogen zu zeigen.


Was ist dir bei deiner Social Media Kommunikation besonders wichtig, welche Werte stehen für dich dabei im Vordergrund?

„Umarmen statt Ellenbogen“ – in einer Zeit, in der Trittbrettfahrer sich vermehren, in denen Hürden immer größer werden – aber die Sehnsucht nach Werten, nach Wahrheiten, nach Authentizitäten, auch. Ich liebe gute Netzwerke, bin aber kein Sammler, was Kontakte angeht. Ich jage eher nach Menschen, die mein Netzwerk nicht vergrößern, sondern bereichern.


Zu guter Letzt auch noch etwas für die Freunde von Zahlen und Statistiken:

Woran erkennst du, dass dein Social Media Engagement erfolgreich ist?

Ohne das WWW hätte ich mein Unternehmen WOHNKOSMETIK nicht gründen, oder besser: nicht in diesem Tempo wachsen können. Meine Kunden kommen größtenteils über die BusinessPlattformen, sobald ich wieder aktiv war. Die täglichen Abrufe auf meiner Homepage steigen. Und sobald ich wieder einen TV-Einsatz hatte, sind die Zahlen natürlich himmlisch hoch.

Aber die virtuelle Welt hat auch seine Schattenseiten. Gerade für junge Menschen, die diese Welt noch nicht einschätzen können. Und wenn Neider nur eine schlechte Meldung, eine Ente, ins Netz stellen, verbreitet diese sich vielleicht schneller als ein positives Kundenfeedback.

Aber es bleibt eine Chance, schneller zu wachsen. Kostengünstig zu wachsen. Über die eigene Landesgrenze noch hinaus.

Social Media Frühstückchen N°1

Müsli:

Im klassischen Marketing ist es ja üblich, mit großen Zahlen und Statistiken zu arbeiten. Da geht es darum, wie wir die Masse erreichen, in der Hoffnung, dass unter den vielen Tausenden, die wir mit unserer Markenbotschaft „beglücken“ auch genug potenzielle Kunden sein könnten. Alles ist also auf Masse ausgelegt. Da werden Daten gesammelt wo es nur geht. Eine gute „Marketing Kampagne“ wird daran gemessen, wie viele neue Daten am Ende im Bestand sind. Intelligentes klassisches Marketing sortiert diese Daten dann wenigstens noch so, dass eine klar definierte Zielgruppe angesprochen wird, aber diese klare Definition wird schnell aufgeweicht, wenn klar wird, dass hier keine Masse erreicht werden kann.

Im Social Media Marketing sind Zahlen eher zweitrangig, denn hier geht es darum, Menschen zu erreichen, die sich für unser Angebot begeistern. Natürlich will auch der Vermarkter, der den socialmedialen Weg wählt, viele Menschen erreichen und große Umsatz/Absatzzahlen generieren. Da aber die meisten Menschen einfach taub geworden sind, für Werbung und Markenbotschaften die sie nicht persönlich ansprechen, muss er erst einmal herausfinden, wer sich durch seine Markenbotschaft persönlich angesprochen fühlt. Das geht nur mit Geduld und aufmerksamen Zuhören. Die wichtigsten Schritte der Social Media Kommunikation (und nicht nur da) sind also:

1.      Zuhören Was immer Sie über andere Menschen erfahren wollen, Sie erfahren es am einfachsten, in dem Sie diesem Menschen aufmerksam und interessiert zuhören bzw. lesen, was er schreibt. Wollen Sie in einer neuen Umgebung, oder in einem ungewohnten Thema mit reden können, hören Sie denjenigen genau zu, die sich in dieser Umgebung bzw. diesem Thema besonders gut auskennen. Wer seinem Gesprächspartner interessiert und aufmerksam zuhört, wird grundsätzlich als sympathisch empfunden, nicht nur im Internet.

2.      Fragen Sie nach. Die größten Missverständnisse entstehen auf Grund von falsch interpretierten Aussagen. Bevor Sie also etwas negativ bewerten, fragen Sie den anderen, wie er das Gesagte/Geschriebene meint, so vermeiden Sie Fehlinterpretationen. Mit Verständnis-fragen zeigen Sie außerdem ihrem Gesprächspartner am einfachsten, dass Sie interessiert zugehört haben und auf die Informationen, die ihr Gesprächspartner mit ihnen teilt, wirklich Wert legen. Es ist also auch ein Zeichen für Wertschätzung dem anderen gegenüber. Gerade in einem virtuell geführten Gespräch, in dem Gestik und Mimik zur Interpretation des Geschriebenen fehlen, ist angemessenes Nachfragen, die einzige Möglichkeit Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen.

3.      Nicht unbedingt recht behalten müssen. Bedenken Sie immer, dass unterschiedliche Blickwinkel und Erfahrungen für jeden ein eigenes Ergebnis mit sich bringen kann. Selbst in der Mathematik führen kleinste Abweichungen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Wahrheit ist kein absoluter Begriff, um also die Wahrheit des anderen zu verstehen, ist es wichtig sie als seine anzuerkennen, statt auf die eigene als die absolute zu beharren.

Sie sehen also, diese drei Schritte werden außerordentlich schwierig, wenn Sie nicht über ein riesen Budget und eine Mannschaft an Mitarbeitern verfügen und trotzdem zig Tausende Kontakte bei Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter im Auge behalten wollen. Umgekehrt ist das auch eine gute Sortierhilfe, um sich vor Spammern zu schützen. Wenn Sie sehen, dass jemand z. B. auf Twitter zig1000 Menschen folgt, dann dürfen Sie sicher davon ausgehen, dass der sich nicht wirklich für diese Menschen interessiert, sondern Daten sammelt.

Brötchen: Den Anfang macht Twitter und das aus logischem Grunde, denn hier werden Informationen „schnell mal“ geteilt. Innerhalb kürzester Zeit erkennen Sie, ob jemand „ähnlich tickt“ wie Sie, ob er Informationen über ihr Produkt/Dienstleistung als nervige Werbung oder interessante Info betrachtet und wie Sie mit ihm/ihr ins Gespräch kommen. Umgekehrt bekommen Sie bei Twitter aber auch enorm viele Informationen darüber, was aktuell als interessant gilt. Ob nun der neueste „Skandal“ oder erkennbare Trends, Neuigkeiten aus ihrem Interessengebiet, Sie entscheiden was Sie bei Twitter lesen wollen, indem Sie anderen Twitter Accounts folgen. Sollte sich herausstellen, dass jemand dem Sie folgen nur schreibt, was Sie nicht interessiert, dann „entfolgen“ Sie denjenigen einfach mit einem Klick. Achten Sie aber immer darauf, nur so viele Accounts zu abonnieren, wie Sie auch wirklich lesen können, denn  alles andere bringt ihnen nichts und frisst nur Zeit und Aufmerksamkeit. Wichtig bleibt, das Sie einfach Sie selber bleiben. Die Trennung zwischen Geschäftlich und Privat wird nun einmal in den Social Medias aufgehoben, wenn Sie bei Twitter versuchen sich auf Twitter anders darzustellen, als Sie wirklich sind, dann fliegt das schnell auf. Oft hat sich gezeigt, dass diejenigen die Twitter als albernen Quatsch bezeichnen, im realen Leben zwei Gesichter haben. Nach außen den erfolgreichen Geschäftsmann geben und privat das genaue Gegenteil, das kann keiner wirklich authentisch leben, am wenigsten auf Twitter.

Die Kaffeebar präsentiert:

Als ersten Muntermacher lernen Sie eine Frau kennen, die den Begriff “Social” so konsequent lebt, dass Ihre Botschaft innerhalb kürzester Zeit weit über die Grenzen der virtuellen Welt hinaus gehört wird.

Sina Trinkwalder ist manomama und manomama ist das erste 100%ig ökosoziale Modelabel in Deutschland. Was 100% öko-sozial bedeutet, das erklärt Sina sowohl auf der Shopseite als auch im Blog, auf der Facebook Page und bei Twitter.

Seit dem Start im April 2010, wächst die Fangemeinde stetig und das nicht nur bei Facebook, sondern vor allem in der messbaren Nachfrage. Die Augsburger Allgemeine berichtete gleich zur Eröffnung, auf vielen Blogs und Online Magazinen ist manomama inzwischen Thema und der „Social Media Preis“, den manomama am 10.11.10 erhielt, bleibt sicherlich nicht der einzige Lohn für soviel Engagement.

Obst:

TweetDeck ist ein Tool, mit dem Sie Ihre Social Media Aktivitäten, sowohl am Schreibtisch PC als auch im Smartphone oder Laptop, auf einen Blick verwalten können.

Soweit also das erste „Social Media Frühstückchen“… Was fehlt? Was sollte ausführlicher oder wo haben Sie etwas anderes erwartet? Natürlich freue ich mich auch über „Gut gemacht, alles drin“ Kommentare, denn auch an Lob kann man/frau im Social Web wachsen 😉

Social Media Frühstückchen

Die Bezeichnung „Social Media Marketing“ wird ja seit einiger Zeit sehr inflationär verwendet. Alles was irgendwie mit Kommunikation über das Medium Internet zu tun hat, heißt neuerdings „Social Media Kommunikation“ und jeder der weiß, wie Twitter, Facebook und Xing bedient werden, ist ein „Social Media Experte“. Es gibt sehr viele Bücher und das Netz ist voll von Leitfäden und Regelwerken. Was heißt aber nun tatsächlich „Social Media“ und wer kann, sollte oder sollte eben nicht, Marketing und Social Media miteinander verbinden? Diese Frage bleibt immer noch bei vielen unbeantwortet. Aus gutem Grunde, denn aktuell sind die meisten Unternehmen und Unternehmer gar nicht bereit, von klassischem Business Marketing auf Social Media Marketing umzudenken. So kommt es, dass selbsternannte Experten, die mit dem werben was die Geschäftswelt großenteils hören will, mit Kennzahlen, alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen. Die Unternehmer aber, die glauben jetzt echt Social Media Marketing zu machen, wundern sich. Weil zwar Tausende Fans und Follower auf Gewinnspiel und ähnliches angesprungen sind, statt aber nun viel mehr zu kaufen, wird da sogar noch gemeckert und kritisiert. Andere Experten sind dann gefordert, diesen enttäuschten „Jungsocialmediens“ Krisenkommunikation im Social Web zu verkaufen. Am Ende stehen diese Unternehmer dann, um einige Euros ärmer und immer noch nicht erfolgreicher, da und verteufeln dieses ganze unnütze Social Media Zeugs.

Nun gibt es aber ja auch immer mehr Beispiele, da hat das mit dem „Social Media Marketing“ richtig gut funktioniert. Na gut, diese Beispiele sind nicht unbedingt jedem bekannt. Fallen doch die Firmennamen nicht durch große Fernsehwerbung oder ganzseitige Zeitungsanzeigen auf, aber dafür haben diese Unternehmen zufriedenere Stammkunden und stabilere Umsätze, als viele bekannte Markenfirmen. Ganz heimlich, still und leise werden diese „No Names“ auch noch immer bekannter und tauchen plötzlich in den „alten Medien“ auf. Nicht in teuer gekauften Werbeanzeigen, sondern unter z. B. erfolgreicher Gründer oder innovatives Unternehmen…

Wer jetzt auf Prioritäten und Ziele seines eigenen Unternehmens, oder auch für die eigene Person, schaut und dabei feststellt, dass er doch auch lieber über wachsende Umsätze und zufriedene Stammkunden bekannt werden möchte, als durch statistisch große Zahlen ohne „Fleisch am Knochen“, für den schreibe ich zukünftig das „Social Media Frühstückchen“. Nicht täglich, aber immer morgens – Frühstück ist ja bekanntlich am Tagesanfang am sinnvollsten – werde ich also ein Frühstücksbuffet zusammen stellen, aus dem jeder sich das heraus wählt, das ihm schmeckt bzw. von dem er glaubt, dass es ihm gut tut. Natürlich sind Wünsche herzlich willkommen. Wenn Sie also etwas vermissen, oder zu einem der Frühstücksangebote noch ein bisschen Würze haben möchten, dann freue ich mich auf ihre Kommentare. Manches kann aber tatsächlich nicht in einem Blog oder Buch ausreichend beschrieben werden. Blättern Sie ein wenig zurück in diesem Blog und Sie entdecken den Artikel „Kennen Sie jemanden der das Radfahren gelernt hat, weil er ein Buch darüber gelesen hat?“ Mit dem „Social Media Frühstückchen“ können Sie aber vielleicht für sich sehr viel besser entscheiden, ob Sie überhaupt das Radfahren lernen wollen. Bevor Sie für ein angebliches „Superhochleistungsfahrrad“ viel Geld ausgeben, um nachher damit „Superhochleistungsrasant“ gegen die Wand zu klatschen.

Vorab schon einmal ein Überblick, was denn so alles auf dem Buffet stehen wird:

Müsli: Eine bunte Mischung von gesunden Sachen, die eine stabile Grundlage bieten… Hier finden Sie also nach und nach die Grundlagen, die den Unterschied zwischen klassischem und socialmedialem Marketing deutlich machen.

Brötchen: Hier stelle ich Ihnen die verschiedenen Plattformen und Möglichkeiten vor, die als Social Medium genutzt werden. Vielleicht gibt es hier aber auch einfach nur einen Link zu dem entsprechenden Insider, der ihnen viel mehr zu der jeweiligen Plattform aufgeschrieben hat. Eventuell findet sich aber auch so nach und nach der eine oder andere Gastautor hier ein. Frei nach der Devise „Ich weiß zwar nicht alles, aber ich weiß wen ich fragen muss um alles ganz genau zu erfahren“

Kaffee: Der Muntermacher darf natürlich auch nicht fehlen und was motiviert mehr, als erfolgreiche Beispiele, die zeigen, dass es sich lohnt, sich auf den Weg in neue Gefilde zu machen. Wenn Sie sich schon als Muntermacher verstehen, also schon erste Erfolge mit dem Social Web erzielt haben, freue ich mich auf einen Hinweis und nehme Sie gerne auf in die Kaffeebar.

Obst: Im Obstkorb finden Sie zukünftig, die kleinen Helferlein, die Ihnen vieles im täglichen Umgang mit den Social Medias leichter machen. Vitamine ohne die manch einer schnell schlapp machen könnte, weil ja Social Media Marketing tatsächlich Geduld und Durchhaltevermögen braucht. In der Natur wachsen die süßesten, größten Früchte ja auch nur auf den Bäumen, die Zeit und Pflege hatten ein stabiles Wurzelwerk zu bekommen. Wenn Sie also beim Pflanzen ihres Social Media Bäumchens genug Zeit und Geduld investieren und mit Zuneigung und Begeisterung die Wurzelbildung fördern, dann besteht eine wirklich große Chance, dass auch Sie zukünftig süße, saftige Früchte ernten können.

Fehlt noch das kleine Leckerle ohne das Ihr persönliches Frühstück unvollständig ist? Das, wie ich finde, schönste am Social Web ist, dass jeder etwas dazu beitragen kann. In einem Blog geht das über die Kommentare, die Sie unterhalb dieses Artikels eintragen können 😉